2. Die Menschenseele, das Schicksal und der Tod vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft

GA 70a/1914-12-02/p049 ·1914-12-02 · original (original)
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Wenn der Mensch aufnimmt in seine Erkenntnis das, was ohne ihn da ist, bringt er sein Geschlecht vorwärts. Da kann man sagen, dass jeder, der eine Empfindung hat für solche Geisteserkenntnis, ganz von selbst das Seinige dazu tun wird, dass gefördert werde der Fortschritt im Sinne dieser Geisteswissenschaft. Ich sagte mit den ersten Worten unserer heutigen Betrachtung, dass ja durch das, was jetzt im Osten und Westen geschieht, uns ganz besonders naheliegen kann, zu fragen nach dem Schicksalsund dem Todesrätsel. Und wenn wir so hinblicken, dass wir eben dies sagen konnten über den Zusammenhang von Schicksal und Tod mit dem Opferleben des SichHinopfernden, dann können wir ja sagen: Wir leben in einer Zeit, in der eine große Anzahl an seelisch-geistigen Wesenskernen, die noch Leben erweckend sein könnten, physisches Leben fördernd sein könnten, hinaufgehen in die geistige Welt. Da werden sie sein.

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