2. Die Menschenseele, das Schicksal und der Tod vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft
Und ich meine mehr als ein Bild, wenn ich sage: Geisteswissenschaft wird [in der Zukunft eine Auseinandersetzung sein] mit diesen hingeopferten Kräften, wird als eine Verpflichtung empfunden werden können gegenüber den Opfern, die jetzt gebracht werden und die ja nur einen Sinn haben werden, wenn sie ein neues Zeitalter einleiten. Deshalb ist es, als ob alle diejenigen, die jetzt durch den Opfertod in die andere Welt hinaufgehen, in einer ganz besonderen Form das Wort aussprechen wie eine Mahnung an eine geistige Erweckung der Menschheit, das einmal, vielleicht bei viel geringeren Anlässen, Robert Prutz zu Jacob Grimm gesprochen hat mit Bezug auf [Lücke im Text] Verhältnisse /Lücke im Text] - jetzt ist es, wie wenn es als eine Mahnung erklänge derjenigen Kräfte, die durch den Opfertod verfrüht in die geistige Welt übergegangen sind und zur Pflichterfüllung in Bezug auf geistiges Leben anspornen dürfen, erklingen lassen dürfen [Lücke im Text].
Cite:
GA 70a/1914-12-02/p053 · edition original