12. Das Wesen der Geisteswissenschaft und die Erkenntnis der Übersinnlichen Welt
Indem wir noch weitergehen und den Willen vertiefen, kommen wir dazu, dass wir nun auch den astralischen Menschen - es ist dies ein leicht zu verspottendes Wort, der «astralische» Mensch, aber dieses Wort ist berechtigt, wie wir gleich sehen werden -, wir kommen dazu, den astralischen Menschen zu ergreifen; jenen Menschen, der sich von Leben zu Leben entwickelt und der dann gewahr wird, dass er nicht mehr an seinen Leib gebunden ist, sondern im Zusammenhang steht mit der ganzen Welt. Es lernt der Mensch sich erkennen auf diese Weise in seinem astralischen Leibe, indem er abhängig ist von dem ganzen Kosmos, in dem die Gesetze der Sternenwelt herrschen. Daher kann man in einem vergleichsweisen Ausdruck diesen Menschen, der nicht an die Gesetze gebunden ist desjenigen, was wir zwischen Geburt und Tod erleben, sondern an die Gesetze der ganzen Welt, den astralischen Menschen nennen.
Cite:
GA 70a/1915-04-09/p047 · edition original