12. Das Wesen der Geisteswissenschaft und die Erkenntnis der Übersinnlichen Welt

GA 70a/1915-04-09/p056 ·1915-04-09 · original (original)
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Doch darüber möchte ich morgen sprechen im Zusammenhang mit dem, was ich zu sagen haben werde über die Pflegestätte, die der Geisteswissenschaft drüben in Dornach gebaut werden soll. Dasjenige aber, was ich als Grundlage der Geisteswissenschaft heute vor Ihnen zu entwickeln versuchte, das sollte sein etwas, was sich zusammenfassen lässt zuletzt in eine Grundempfindung der menschlichen Seele. Denn das ist das Eigentümliche der Geisteswissenschaft, dass sie nicht bloß unseren Verstand, der jaan das Gehirn gebunden ist, anregt, sondern dass sie spricht zu dem, was in jeder menschlichen Seele, unabhängig von aller Verschiedenheit, lebt. Man darf nicht glauben, dass man Geistesforscher werden muss, aber es kann es ein jeder werden. Auch darüber bitte ich Sie, Näheres nachzulesen in meinen Büchern.

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