4. Die ewigen Kräfte der Menschenseele im Lichte der Geisteswissenschaft

GA 70b/1915-11-29/p018 ·1915-11-29 · original (original)
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Wenn also die Erkraftung des Denkens erfolgt ist, wie es geschildert worden ist, wo gewissermaßen der Mensch abgezogen wird - aber jetzt nicht durch seine bloße Willkür, durch abstraktes Denken, sondern durch Kräfte, die seine Seele ergreifen, deren geistige Realität er nun erst empfinden und erleben kann -, durch die er abgezogen wird von aller äußeren Welt und hingeführt wird auf den Menschen, auf sich selber, auf das, als was er als Mensch innerhalb der Welt steht, man lernt dadurch, dass das Denken gleichsam seine Kraft in seine eigene Wesenheit hineindrückt, sich innerlich erkraftend, man lernt dieses Denken als eine Art sich gestaltender Wesenheit kennen, durch die man in innerlichem Krafterfühlen sich wie verdoppelt fühlt, einen neuen inneren Menschen in dem gewöhnlichen Menschen drinnen fühlt.

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