4. Die ewigen Kräfte der Menschenseele im Lichte der Geisteswissenschaft

GA 70b/1915-11-29/p044 ·1915-11-29 · original (original)
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Das Wahre ist, was die großen Geister erahnend gedacht haben, dass der Mensch selber es ist, der von Epoche zu Epoche hinüberträgt das, was in der einen Epoche lebt, indem die Seele von Geburt zu Geburt geht, dass der Mensch hinüberträgt das, was sich in der Entwicklung der Menschheit auslebt. So habe ich versucht, in der heutigen Betrachtung von einem gewissen Gesichtspunkt aus die Möglichkeit des Sich-Verbindens - wissenschaftlich exakt Sich-Verbindens — des Menschen mit den ewigen Kräften seiner Seele aufzuzeigen. Den Schluss möchte ich Sie bitten, mir zu erlauben, so zu machen, dass er sozusagen sich nicht in einer verstandesmäßigen Logik anknüpft an das, was ich versuchte vor Ihre Seelen hinzustellen, sondern weil in unserer heutigen Zeit mit dem, was draußen in der Welt geschieht, was sich aus unzähligen Blutopfern heraus entwickelt, was wiederum als so beseligende Atmosphäre sich verbreitet in Zukunftshoffnungen, weil das unserer Seele so nahe steht — gestatten Sie mir gleichsam mit einer Empfindungslogik den Schluss zu bilden.

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