5. Wege der Erkenntnis der ewigen Kräfte der Menschenseele

GA 70b/1916-01-08/p011 ·1916-01-08 · original (original)
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Wenn man so zunächst in die Schriften, in die Veröffentlichungen hineinschaut, welche vonseiten der Geisteswissenschaft, wie sie hier gemeint ist, hinausgeschickt werden in die Welt, so wird einem manches als ein Traum, als eine Phantasterei vorkommen müssen, dass man etwas erkennen könne darüber, dass diesem physischen Leib des Menschen, den man mit Augen sieht, den die äußere Wissenschaft mit ihren bewundernswürdigen Methoden erforscht, dass diesem gewöhnlichen physischen Leib ein feinerer Leib zugrunde liege - ob man ihn nun Ätherleib nennt oder anders, darauf kommt es nicht an -, dass dem ein feinerer Leib zugrunde liege, ein Leib, der für die gewöhnliche Anschauung und [für die gewöhnlichen Forschungsmethoden] schlechterdings unsichtbar, unschaubar ist; und dass man über diesen feineren Leib etwas wissen könne, das erscheint gewiss zunächst mit Recht als etwas Unglaubliches.

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