5. Wege der Erkenntnis der ewigen Kräfte der Menschenseele

GA 70b/1916-01-08/p041 ·1916-01-08 · original (original)
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Nachdem man den Willen nun da herübergetragen hat, seinen eigenen Willen, lernt man erkennen, dass diesem Willen, der im Menschen waltet, nun etwas zugrunde liegt, was man den eigentlichen geistig-seelischen Wesenskern des Menschen nennen kann, was aber nicht früher zur äußeren Anschauung oder auch zur inneren Anschauung kommt — man kann sagen äußerlich in Bezug auf seine Objektivität, innerlich in Bezug auf uns selber -, was nicht anders zur Anschauung kommen kann, als dadurch, dass man [die Abdämpfung der Gedanken in der geschilderten Form vollzogen hat]. Jetzt merkt man, dass in alle dem Willen, der durch unsere Hände, durch unser Gehen, durch all unsere Arbeit, durch alle unsere Sehnsucht waltet, dass in allem diesen Willen ein Kern darinnen ist, aber ein solcher Kern, der Bewusstsein hat, der ein Wesen ist.

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