5. Wege der Erkenntnis der ewigen Kräfte der Menschenseele

GA 70b/1916-01-08/p059 ·1916-01-08 · original (original)
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Deshalb darf der Geistesforscher, weil er sein Denken so fühlen kann, dass das in der feineren Leiblichkeit drinnen lebt, wie ich es geschildert habe, und dass er lebt, indem er seinen Willen fühlt und den Willen kennenlernt, in dem, worinnen der Mensch unbewusst lebt im Einschlafen und Aufwachen -, deshalb darf der Geistesforscher von dem feineren Leibe, und er darf auch von den anderen Leib sprechen, welcher sich getrennt von der Leiblichkeit im Schlafe erleben lässt. Aber man lernt es im Schlafe so kennen, dass man weiß gewissermaßen — ich muss es jetzt bildlich ausdrücken, obwohl das alles in ganz wissenschaftlichen Formen auszudrücken ist, das würde aber jetzt zu weit führen -, dass, wenn dieser innere Seelenkern - das, was im Schlafe außerhalb des Leibes ist, außerhalb des physischen Leibes ist -, anstößt an den physischen Leib, dann entwickelt sich das, was eigentlich in dem Seelenkern [...] lebt, im Seelenkern des Menschen lebt als Träumen, und er spiegelt vor das, was eben Traumerscheinungen sind, Lebensreminiszenzen sind oder dergleichen.

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