5. Wege der Erkenntnis der ewigen Kräfte der Menschenseele

GA 70b/1916-01-08/p069 ·1916-01-08 · original (original)
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Sehen Sie, sehr verehrte Anwesende, derjenige, der zunächst in der physischen Welt dies oder jenes zu tun hat, zu dem eine gewisse geistige Kraft notwendig ist, die er denkt vielleicht erzielen zu können, auch in einem gewissen eingeschränkten Gebiet, der übt solche Tätigkeit intensiv, und er ist sich nicht mehr bewusst, als dass er es intensiv übt. Solches Fühlen hört allerdings beim Geistesforscher auf. So zum Beispiel kann es einem vorkommen, dass man in einer bestimmten Zeit irgendetwas zu verrichten hat, um irgendetwas Künstlerisches zu organisieren. Wenn man nun nötig hat, dieses Künstlerische zu organisieren, so muss man das aus dem Innern seiner Seelenkraft hervorholen, möchte ich sagen, wenn auch in eingeschränkt bescheidenem Maße: erfinderische Kräfte, Kräfte, die etwas zusammenforschen, was noch nicht da ist. Man muss in einer gewissen Weise produktiv werden.

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