5. Wege der Erkenntnis der ewigen Kräfte der Menschenseele

GA 70b/1916-01-08/p083 ·1916-01-08 · original (original)
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Aber das zeigt auch gerade die Geisteswissenschaft, dass dieses gewöhnliche Denken, Fühlen und Wollen, dieses gewöhnlich, dieses einmalig nun mit der gewöhnlichen Wissenschaft im physischen Leben sich geltend machende Denken, Fühlen und Wollen, dass das an das Instrument des Leibes gebunden ist. Und da führt die Geisteswissenschaft zu etwas anderem, [nämlich dazu, das], was in diesem Denken, Fühlen und Wollen steckt, erst zu entwickeln in der Menschenseele! Es ist immer da; aber es muss erst anschaulich gemacht werden: Und das ist der unsterbliche Wesenskern. Und es ist derjenige Wesenskern, der da war vor der Geburt, oder sagen wir, vor unserer Empfängnis und der da sein wird nach unserem Tode. Es ist ein anderer Bewusstseinszustand, es ist ein Zustand, der zurückschaut auf unser Erdenleben — nicht ein unbewusster, sondern ein [höherer Bewusstseinszustand]; denn es entwickelt sich auch der Geistesforscher durch zu einem höheren Bewusstsein, wie ich Ihnen gezeigt habe. Und dies ist dasjenige, was wir durch die Pforte des Todes tragen.

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