8. Die Harmonie zwischen Geisteswissenschaft und Naturwissenschaft und die Missverständnisse über die erstere und den ihr gewidmeten Bau in Dornach

GA 70b/1916-01-14/p045 ·1916-01-14 · original (original)
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Wer sich in die verschiedenen Schriften Haeckels vertieft, der wird in Haeckel gerade einen Menschen finden - der in seinen «Welträtseln» es sogar bis zu einem gewissen Schmähen und Beschimpfen desjenigen, was durch die reine Geistesforschung gefunden werden kann, gebracht hat -, einen Menschen finden, der immer betont hat, es gäbe ein «Substanz-Gesetz», und das sei das Leben, das man suchen müsse. Nun hat er «Ewigkeitsgedanken» geschrieben. Sie sind aufgefasst nicht weniger materiell als seine «Welträtsel» es sind; aber nun wird er instinktiv zu etwas höchst Merkwürdigem geführt. Er sagt: Er erkenne an - gleich im Anfang dieser «Ewigkeitsgedanken» -, er erkenne an die Ewigkeit des Stoffes, die Ewigkeit der Kräfte und die Ewigkeit des Psychoms - die Ewigkeit der Weltenseele —, wie er es übersetzt.

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