10. Das Weltbild des deutschen Idealismus. Eine Betrachtung im Hinblick auf unsere schicksaltragende Zeit

GA 70b/1916-02-19/p050 ·1916-02-19 · original (original)
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Wir sehen die Nachfolge Fichtes [in] Schelling. Auch in diesem haben wir eine solche Persönlichkeit, die unmittelbar aus der Tiefe des Ich heraus schaffen will ein Weltbild, weil sie sich klar ist, dass in dem, was der Mensch in seinem Innersten erlebt, das Göttlich-Geistige wirkt, das durch alle Natur und alles Sein flutet und im Wirken [in] der Welt erfasst werden kann. Wenn der Mensch nur sein Ich stark genug in sich zu erleben vermag.

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