11. Zur deutschen Gedankenentwicklung. Ein vergessenes Streben nach Geisteswissenschaft innerhalb derselben
Hier bei Fichte: Der Geist das Oberste, das eigentlich Wirkliche, das höchste Lebendige, um dessentwillen die äußere Sinneswelt da ist, damit der Geist sein Ausdrucksmittel in ihr finden kann. Dort: Der Geist zu nichts anderem fähig, als Bindemittel und Klammern in seinen Begriffen und Ideen zu schaffen, damit er - was die Hauptsache ist - diese Begriffe in den Nutzen der äußerlich stofflichen Wirklichkeit stellen könne, und sich zuletzt finden könne in der äußeren stofflichen Wirklichkeit.
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GA 70b/1916-02-21/p031 · edition original