11. Zur deutschen Gedankenentwicklung. Ein vergessenes Streben nach Geisteswissenschaft innerhalb derselben

GA 70b/1916-02-21/p061 ·1916-02-21 · original (original)
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Und dann sehen wir einen merkwürdigen Geist, wenig ist er bekannt geworden, der auch auf diesem Wege wandelt, zweifellos nicht so genial und so großartig angelegt, wie etwa Schelling und Fichte, aber auf dem eigentlichen geisteswissenschaftlichen Wege weiterkommend als diese, weil er nach ihnen leben durfte. Obwohl er 1811 sein wunderbares Buch geschrieben hat: «Blicke in das Wesen des Menschen», so können wir doch sagen, dass Troxler - denn er ist gemeint - einer derjenigen ist, die so recht drinnen stehen in einem vergessenen Kapitel des deutschen Geisteslebens. So ist Troxler, weil er später gelebt hat, dazugekommen, wahre Wege schon in die geistige Welt hinein zu finden, als sogar seine größeren - größer als er -, seine größeren Vorgänger.

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