11. Zur deutschen Gedankenentwicklung. Ein vergessenes Streben nach Geisteswissenschaft innerhalb derselben

GA 70b/1916-02-21/p125 ·1916-02-21 · original (original)
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Dieser selbe Robert Hamerling hat 1862 in einer seiner früheren Dichtungen, im «Germanenzug», vor seinem geistigen Blicke vorbeizichen lassen die alten Germanen, die Vorfahren der Deutschen, wie sie von Asien herüberziehen. Er lässt sie noch in Asien drüben, an der Grenze von Europa, lagern. Wunderschön schildert er das Bild des Abends, das Abendbild, wie die untergehende Sonne über ihnen ist, wie der Mond heraufkommt; dann schildert er, wie alles in Schlaf verfällt von den wandernden Germanen, wie nur einer wacht, mit blonden Locken, mit strahlenden Augen, von der Begeisterung des Wesens seines Volkes: Teut. Der Genius spricht zu Teut, der von der künftigen Wesenheit der Deutschheit sprechen will. Da spricht er zum Beispiel, der Genius des deutschen Volkes, zu Teut die Worte zu dem blonden, repräsentativen Jüngling der Germanen:

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