16. Zur Deutschen Gedankenentwicklung. Ein Vergessenes Streben Nach Geisteswissenschaft Innerhalb Derselben

GA 70b/1916-03-17/p071 ·1916-03-17 · original (original)
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Da finden wir gleich, sehr verehrte Anwesende, den Sohn des großen Fichte, des Johann Gottlieb Fichte: Immanuel Hermann Fichte der unter den Anregungen seines Vaters gestanden hat. Aber wir finden ihn, wie er im Grunde genommen in die Geist-Erkenntnis tiefer hineinzudringen vermag wie sein Vater, trotzdem er ein viel kleinerer Geist ist als sein Vater. Immanuel Hermann Fichte spricht schon davon, dass der Mensch auf der einen Seite diese seine physische Welt [hat]. Er, Hermann Immanuel Fichte, nennt physisch die Stoffe und Kräfte, die auch die äußere physische Erdenwelt enthält. Durch diese physische Welt ist der Mensch verbunden mit den physischen Stoffen und Kräften der Erdenwelt, ist er verbunden mit dem, was zunächst in ihm als ein Vergangenes erscheint. Aber hinter diesem physischen Leib liegt für Hermann Immanuel Fichte das, was er nennt den ätherischen Leib; und so, wie der physische Leib in sich die Stoffe und Kräfte, so enthält der ätherische Leib Stoffe und Kräfte übersinnlicher Natur, die diesen inneren Menschen, diesen übersinnlichen Geistmenschen an die große Welt des Geistes anknüpfen und hineinstellen.

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