17. Gesundes Seelenleben und Geistesforschung

GA 70b/1916-03-19/p013 ·1916-03-19 · original (original)
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Für den Geistesforscher ist dieses Denken, das im alltäglichen Leben gerechtfertigt ist, das in der gewöhnlichen Wissenschaft unbedingt angewendet werden muss, nur der Ausgangspunkt seines Forschungsweges. Der Geistesforscher muss sich solchen inneren Verrichtungen hingeben, dass er innerhalb des Denkvorganges seine Aufmerksamkeit nicht so sehr wendet auf den Inhalt der Gedanken - das, wie gesagt, ist für anderes wichtig, nicht zunächst für den geistesforscherischen Weg -, also nicht auf den Inhalt der Gedanken wird die Aufmerksamkeit gewendet, sondern — das Denken ist ja eine bestimmte Tätigkeit, eine innere Verrichtung -, die Aufmerksamkeit wird abgelenkt - darin besteht im Wesentlichen die Kultur dieses Denkens, das hier gemeint ist —, die Aufmerksamkeit wird abgelenkt von dem Inhalte des Denkens und wird hingelenkt ganz und gar auf die innere Tätigkeit des Denkens, die verrichtet wird.

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