17. Gesundes Seelenleben und Geistesforschung

GA 70b/1916-03-19/p027 ·1916-03-19 · original (original)
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Und daran erkennt man noch ein anderes: Daran erkennt man, dass alles dasjenige, was, wie das gewöhnliche, alltägliche Denken Erinnerungsreste lässt, dass dies angewiesen ist in seinem Verlaufe auf die Leiblichkeit des Menschen als seinem Werkzeuge. Und gerade der Geistesforscher, der hierinnen vollständig übereinstimmen kann mit gewissen Richtungen der neueren Naturwissenschaft, gerade der Geistesforscher sieht ein, dass dieses gewöhnliche Denken gar nicht ablaufen kann, ohne dass in Tätigkeit versetzt wird der Leibesorganismus, das Nervensystem und dasjenige, was mit dem Nervensystem im übrigen Leibesorganismus zusammenhängt. Und durch die - im groben Sinne wiederum gesprochen — Einprägung des Gedankenlebens in das leibliche Leben bleiben die Erinnerungsreste.

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