17. Gesundes Seelenleben und Geistesforschung

GA 70b/1916-03-19/p033 ·1916-03-19 · original (original)
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Man kann - wie gesagt, heute sollen nicht die Dinge wiederholt werden, die hier oftmals besprochen worden sind, sondern die Wirkungen [sollen] beschrieben werden -, man kann den Willen des Menschen so kultivieren, dass man auf diesen Willen hinschaut, wie man sonst nur auf äußere Gegenstände hinschaut. Im gewöhnlichen Leben hat man Wille. Man hat Willensimpulse, die aus Meinungen, aus äußeren Anliegen und dergleichen stammen. Aber wenn man will, so fließt dasjenige, was Wollen ist, so eng zusammen mit dem, was sich als Handlung und dergleichen vollzieht, oder es bleibt in der Empfindung des Wunsches enthalten, dass der eigentliche Willensvorgang nicht angeschaut wird. Auch die oftmals mystisch genannte Selbstbeobachtung, die so leicht zu gewissen [Zielen], die sie sich steckt, zu kommen glaubt, auch diese Selbstbeobachtung weiß nichts von einer wirklichen Beobachtung des Willens.

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