{"corpus":"steiner","locus":"GA 70b/1916-03-19/p102","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Dass ich es hier nicht mit Eitelkeit zu tun habe, davon kann ich, wie gesagt, den Beweis führen; denn, ich habe eine Broschüre erscheinen lassen - «Gedanken während der Zeit des Krieges. Für Deutsche und diejenigen, die nicht glauben, sie hassen zu müssen — Berlin 1915». Darinnen stehen - allerdings in etwas anderen Beispielen, aber im Wesentlichen - genau dieselben Gedanken, die ich dazumal in Linz an der Donau und in anderen Vorträgen, die ich - wie ich hier ausgeführt habe -, über die Verschiedenheit der europäischen Volksseelen. Jene Gedanken stehen drinnen, von denen die betreffende Zeitschrift, von der ich jetzt gerade geredet habe, in einer solchen Weise, wie es angedeutet worden ist, gesprochen hat, in einer wirklich so unsinnigen Weise gesprochen hat. - Das nächste Heft dieser Zeitschrift enthält die Fortsetzung des Artikels. Jedenfalls geht es so noch weiter in demselben Tone. Und da findet sich dann zum Schluss in derselben Nummer ein Abschnitt, worin die Broschüre «Gedanken während der Zeit des Krieges» besprochen wird. Und da wird dieses Buch ganz besonders gelobt. - Der eine Teil des Artikels ist im August 1915 geschrieben, der Schluss im [Oktober] 1915. Und in diesem [...] Artikel wird also neben dem Artikel, in dem die betreffende Torheit steht, die ich angeführt habe, zugleich eine lobende Rezension über das Buch gegeben, das genau dasselbe sagt! Da haben wir es zu tun, sehr verehrte Anwesende - ich wollte nur ein Beispiel herausheben -, mit einem Fall, der wirklich gesehen werden sollte, und an dem gesehen werden sollte, wie wahre Geisteswissenschaft hineingestellt ist in das geistige Gesamtleben der Menschheit oftmals. Ich habe oftmals darauf aufmerksam gemacht, wie ja gerade die geistigen und Kulturgrundbedingungen der Gegenwart es erfordern, dass von jetzt ab und in die Zukunft hinein der geisteswissenschaftliche Einschlag in die Entwicklung der Menschheit hineinkommen müsse.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"17. Gesundes Seelenleben und Geistesforschung","site_heading":null,"date":"1916-03-19","location":null,"word_count":301,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/70b/1916-03-19/p102","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/70b/1916-03-19/p102"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/70b/1916-03-19/p102","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}