Leib, Seele und Geist des Menschen. Ergebnisse aus den Forschungen der Geisteswissenschaft

GA 71b/1918-02-11/p016 ·1918-02-11 · original (original)
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Denken Sie einmal nach, sehr verehrte Anwesende, wie viel der Mensch im gewöhnlichen Alltagsleben weiß von seinem Leibe. Er kennt dessen äußere Gestalt, kennt dasjenige, was ihm nach außen hin zugeneigt ist. Er kennt - wenn Sie das Verhältnis sich vergegenwärtigen dessen, was man so kennt vom Leibe -, er kennt nur sehr Weniges. Das aber wird erweitert, ergänzt durch das, was die äußere physische Wissenschaft, was Anatomie, was Physiologie bietet. Man kann sagen: Unbewusst bleibt zunächst dasjenige, was also Anatomie, Physiologie, Biologie hinzufügen von der Leibesseite her zu dem, was man innerlich erlebt, empfindet.

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