Die Offenbarungen des Unbewussten im Seelenleben vom geisteswissenschaftlichen Gesichtspunkte

GA 71b/1918-02-12/p034 ·1918-02-12 · original (original)
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Ich kann selbstverständlich das gestern Angedeutete heute nicht wiederholen, aber sagen will ich, dass es sich besonders darum handelt, dass man auf der einen Seite durch die Vorstellungswelt, [durch] die man sonst gewohnt ist, dem Verlauf der äußeren Erscheinungen zu folgen, und sich dadurch dirigieren lässt, dass man dahinein das Element des Willens einführt, sodass die Denkkraft, das Innere des Denkens durchzogen wird vom Willen. Und ich habe charakterisiert, dass dadurch der Mensch in eine Seelenverfassung kommt, durch die er sich heraushebt aus dem gewöhnlichen Leibesleben, dass er dadurch entgegentritt einer geistigen Welt so, wie er sonst entgegentritt der physischen Welt. Ich habe gezeigt, dass gefördert wird das Hinaustreten aus dem Leibe dadurch, dass man Selbstbeobachtung verstehen lernt auszubilden, dass man lernt auszubilden, nicht nur irgendetwas seelisch als Betätigung zu entwickeln, sondern dass man zu gleicher Zeit sein Zuschauer wird.

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