Die Offenbarungen des Unbewussten im Seelenleben vom geisteswissenschaftlichen Gesichtspunkte

GA 71b/1918-02-12/p042 ·1918-02-12 · original (original)
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Das ist die eine Eigentümlichkeit, dass das geistige Erlebnis als solches keine Erinnerung hervorruft. Es ist ein Vorüberhuschendes. Und ein anderes, was als Eigentümlichkeit auftritt im geistigen Erlebnis, das ist das, dass die Art, wie das geistige Erlebnis wirkt, anders ist als die Art, wie die Ereignisse, die Betätigungen des gewöhnlichen Lebens auf den Menschen wirken. Wenn wir irgendeine Verrichtung pflegen und immer wieder und wiederum pflegen, dann werden wir an diese Verrichtung gewöhnt; wir machen sie immer besser und besser. Wir würden ja sonst nichts lernen können, keine Geschicklichkeit uns aneignen können, wenn das nicht so wäre, dass [wir] dasjenige, was wir zuerst mit Mühe tun, dann gewohnheitsmäßig tun würden.

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