Die Offenbarungen des Unbewussten im Seelenleben vom geisteswissenschaftlichen Gesichtspunkte

GA 71b/1918-02-12/p055 ·1918-02-12 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Das sind vor allen Dingen zwei Dinge: Erstens, so sonderbar es klingt, so sonderbar es allen möglichen philosophischen Weltanschauungen widerspricht — diese philosophischen Weltanschauungen wissen nichts über diese geistige Welt -, logisches Denken, die Fähigkeit, seine Gedanken in logischer, bewusster Weise zu verknüpfen, erlangt der Mensch nur dadurch, dass er zu seinen Sinnen in die Lehre geht. Das logische Denken ist in diesem Sinne das wenigst Geistige. Es ist dasjenige, was wir abstrahieren aus der Sinneswelt. Die Sinne sind die Lehrer unseres logischen Denkens, und würden wir nicht in einer Sinnenwelt sein, so würden wir nicht lernen können das logische Denken. Das ist das eine.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/71b/1918-02-12/p055.json
Cite: GA 71b/1918-02-12/p055 · edition original