Die Offenbarungen des Unbewussten im Seelenleben vom geisteswissenschaftlichen Gesichtspunkte

GA 71b/1918-02-12/p058 ·1918-02-12 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

So enthüllen sich Dinge, die Rätsel werden müssen, wenn wir nur die Erscheinungen betrachten, wenn wir nicht imstande sind, diese Erscheinungen zu beobachten vom Gesichtspunkte der Geistesforschung aus, wenn wir den richtigen Einblick in sie gewinnen. Rein naturwissenschaftlich, indem man allerlei unter der Hirnrinde liegende Partien des Gehirns nummeriert, lernt man das Wesen dieser Dinge nicht kennen. Jetzt wird auch eins begreiflich: Weil im Traume nur ergriffen wird das Seelische, weil der Mensch entrückt ist dem Leibe, hat er im Traume keine Beziehungen zu der äußeren Sinneswelt, wie zu den Handlungen des Leibes. Wäre der Leib beteiligt so müsste sich das zeigen.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/71b/1918-02-12/p058.json
Cite: GA 71b/1918-02-12/p058 · edition original