Die Offenbarungen des Unbewussten im Seelenleben vom geisteswissenschaftlichen Gesichtspunkt

GA 71b/1918-02-18/p006 ·1918-02-18 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Das eine ist, dass Eduard von Hartmann hinweist von dem Sinnlichen, von dem Seelischen auf ein Unbewusstes, auf ein Übersinnliches, Überseelisches, dass er aber die Ansicht hatte, dass dieses Unbewusste nur erreicht werden könne für das menschliche Erkennen durch logische Zergliederung dessen, was man in der Natur und im menschlichen Seelenleben wahrnimmt, dass auf keine andere Weise beizukommen sei diesem Unbewussten als in hypothetischer Weise, indem man aus dem, was man sieht und hört und verstandesmäßig erschließen kann, indem man davon schließt auf ein Unbewusstes in der Welt, das immer gegenüber dem, was der Mensch hier im physischen Leibe erkennen kann, auch ein Unbewusstes, ein bloß Hypothetisches bleiben müsse.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/71b/1918-02-18/p006.json
Cite: GA 71b/1918-02-18/p006 · edition original