Die Offenbarungen des Unbewussten im Seelenleben vom geisteswissenschaftlichen Gesichtspunkt

GA 71b/1918-02-18/p057 ·1918-02-18 · original (original)
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Man kann noch mehr erfahren. Derjenige, der nach und nach den Weg in die geistige Welt hineingeht, der gelangt dazu, dass sich sein Traumesleben allmählich verändert, dass er nicht mehr in solch hilfloser Weise die Träume über sich ergehen zu lassen braucht, sondern dass er innerhalb des Traumverlaufes mit seinem Willen in die Traumvorstellungen lenkend und leitend eingreifen kann. Es zeigt sich also wiederum durch die unmittelbare Beobachtung, dass das, was allmählich erlangt wird als geistiges Ich, dass das es selber ist, das richtend und orientierend in den Traum eingreift. Gerade durch diese Veränderung des Traumlebens, durch dieses Beobachten dessen, dass man es selber wird als Geistmensch, der in den Traum eingreift, gerade daraus kann man ersehen, wie das eigentlich Träumende nichts anderes ist als das, was man erfasst im wirklichen Darinnen-Stehen in der geistigen Welt.

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