Die Offenbarungen des Unbewussten im Seelenleben vom geisteswissenschaftlichen Gesichtspunkt
So denkt ein gesunder Mensch, so denkt derjenige, der nicht völlig betäubt ist von demjenigen, was nun einmal offiziell anerkannt ist. Der aber, der genötigt ist, durch das, was ihm sein unbefangener Wahrheitssinn eingibt, in dieser unserer Zeit auf die Geisteswissenschaft hinzuweisen, der weiß auch, in welcher Art er sich mit seinen Anschauungen eingliedert in das, was schließlich auch, als es noch keine Wissenschaft gegeben hat, die besten Geister der Menschheit entwickelt, geahnt, gedacht haben. Wir können in unserer Zeit immer wieder und wiederum - und der Geisteswissenschafter wird sich das nicht nehmen lassen - hinweisen auf die prophetische Art, wie Goethe die Geisteswissenschaft vorausgeahnt hat. Indem auseinandergesetzt wird, wie durch die Entwicklung der Menschenseele der Mensch dazu gelangt, das geistige Ich eben als Geist dem Geistigen gegenüberzustellen, dadurch, dass Geistiges im Weltall ist, mit einer Brücke mit dem zu verknüpfen, was im Menschen geistig ist, dadurch wird man erinnert an das, was aus tiefer Erkenntnis Goethe in seinem Buch über Winckelmann geschrieben hat:
Cite:
GA 71b/1918-02-18/p084 · edition original