Der übersinnliche Mensch und die Fragen der Willensfreiheit und Unsterblichkeit nach Ergebnissen der Geisteswissenschaft
Der Geistesforscher muss zunächst Andeutungen geben über die Art und Weise, wie er zu seinen Ergebnissen gekommen ist. Er muss immer wiederum den Weg aufzeigen, auf dem sich ihm die Anschauung seiner Ergebnisse gezeigt hat. Denn er behandelt ja Dinge, die nicht mit den gewöhnlichen Sinnen zu verrichten sind. Er behandelt Dinge, die dem gewöhnlichen Erkenntnisvermögen ferneliegen. Er muss also erst den Weg andeuten, auf dem er dahin gelangt, wo sich ihm in anschaulicher Weise seine Ergebnisse vor das Geistesauge stellen.
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GA 71b/1918-04-24/p008 · edition original