Der übersinnliche Mensch und die Fragen der Willensfreiheit und Unsterblichkeit nach Ergebnissen der Geisteswissenschaft
Und man muss geradezu sich die Aufgabe setzen, diesen Grund in der menschlichen Wesenheit nach den Gesetzen einer gewissen Notwendigkeit zu suchen. Man kommt nicht heran an dasjenige, was menschliche Freiheit ist. Das ist die andere Grenze. Von diesen zwei Grenzpunkten muss man ausgehen. Ich habe versucht vor 25 Jahren in meiner «Philosophie der Freiheit», gerade von diesen zwei Grenzpunkten auszugehen und einmal damals durch bloße Beobachtung desjenigen, was in der menschlichen Seele lebt, festzustellen, was eigentlich da drinnen ist, in der Seele, wenn eine Handlung zustande kommt, der gegenüber der Mensch das Bewusstsein hat der Freiheit.
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GA 71b/1918-04-24/p017 · edition original