Der übersinnliche Mensch und die Fragen der Willensfreiheit und Unsterblichkeit nach Ergebnissen der Geisteswissenschaft
Man muss nämlich am Menschen unterscheiden sein Haupt, seinen Kopf, oder besser gesagt alles das, was mit dem Kopf als Sinnesorganismus und Nervenorganismus zusammenhängt - ich nenne es der Einfachheit halber den Kopforganismus jetzt -, man muss unterscheiden den mittleren Organismus, also das, was zum Brustleben gehört, zum Unterleibsleben; und man muss unterscheiden als Drittes an dem Menschen das Extremitätenleben. Derjenige, der nur einmal das menschliche Skelett angesehen hat, der wird wissen, dass dasjenige, was sich beim Menschen in durchaus anderer Weise als bei allen Tieren in dem Bau der Extremitäten der Arme mit den Händen, der Beine mit den Füßen, ausdrückt, nicht eben bloß dasjenige ist, was auch außen sichtbar ist; das setzt sich nach innen fort.
Cite:
GA 71b/1918-04-24/p044 · edition original