Der übersinnliche Mensch und die Fragen der Willensfreiheit und Unsterblichkeit nach Ergebnissen der Geisteswissenschaft

GA 71b/1918-04-24/p049 ·1918-04-24 · original (original)
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Erst wenn man dieses weiß, wenn man ordentlich hineinschaut in das, wie das Haupt die Grundlage ist für das Seelenleben, kommt man auf die Selbstständigkeit des Erlebens. Man sieht also auf der einen Seite, wenn man zu Imagination, Inspiration, Intuition durchgedrungen ist, wie das Denkerische, sei es nun richtig oder unrichtig, in das Seelenleben hineingreift. Der Leib muss seine Funktion aufheben, damit es da sei. Dann kann man weiterschreiten. Man kann das, was sich da selbstständig hineinlebt in den Organismus als Denkerisches, das kann man anschauen, was es ist, wie es hineinkommt in den Menschen, wenn er sich sagt: Das ist richtig, das ist unrichtig, was da heraufkommt aus dem Organismus.

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