Der übersinnliche Mensch und die Fragen der Willensfreiheit und Unsterblichkeit nach Ergebnissen der Geisteswissenschaft
So sind wir auf der einen Seite mit unbewusster Inspiration begabt, welche die Geisteswissenschaft heraufhebt, nach dem Haupte hin. Nach der anderen Seite, nach den Extremitäten hin sind wir begabt mit unbewusster Imagination, wodurch unbewusst dasjenige in uns lebt, was durch die Pforte des Todes tritt und uns hinausträgt in die Unsterblichkeit nach dem Tode. Auf zwei verschiedene Arten lernen wir das vorgeburtliche und das nachtodliche Leben kennen, indem wir das vorgeburtliche kennenlernen als unbewusste Inspiration, das nachtodliche als unbewusste Imagination.
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GA 71b/1918-04-24/p057 · edition original