Der übersinnliche Mensch und die Fragen der Willensfreiheit und Unsterblichkeit nach Ergebnissen der Geisteswissenschaft
Hier haben wir wie einen Ausgangspunkt für eine streng wissenschaftliche Erforschung der Unsterblichkeitsfrage. Und als ich vor mehr als einem Vierteljahrhundert in meiner «Philosophie der Freiheit» aufmerksam machte, dass man richtig beobachten muss, wenn man an die Freiheit herankommen will, da wies ich hin, dass man auf der einen Seite zum rein intuitiven Denken gehen muss. Heute füge ich hinzu: Dieses intuitive Denken wird vor der Geburt oder Empfängnis erkannt. Das steht schon in der «Philosophie der Freiheit», indem ich das eine Element des menschlichen Willens das intuitive Denken nannte.
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GA 71b/1918-04-24/p059 · edition original