Der übersinnliche Mensch und die Fragen der Willensfreiheit und Unsterblichkeit nach Ergebnissen der Geisteswissenschaft

GA 71b/1918-05-01/p012 ·1918-05-01 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Dafür einleitungsweise ein Beispiel, das in einer Schrift der ja ausgezeichneten Sammlung, die in Wiesbaden erscheint, über Grenzfragen des Nerven- und Seelenlebens behandelt wird, das Ludwig Waldstein behandelt in «Das unterbewusste Ich». Das ist eine naturwissenschaftliche Schrift, durch die der Verfasser heranwill an das, was im Menschen lebt, und als Naturforscher ist es selbstverständlich, dass er heranrückt mit wirklich wissenschaftlicher Methode, wie es auch die Geisteswissenschaft macht; denn die kann sich auch nicht darauf einlassen, in mystischer Träumerei und Phantasterei sich dem Menschen selbst zu nähern. Geisteswissenschaft muss auf einen so strengen Boden sich stellen, wenn Sie auch anders vorgehen muss, als nur irgend Naturwissenschaft stehen kann und will.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/71b/1918-05-01/p012.json
Cite: GA 71b/1918-05-01/p012 · edition original