Der übersinnliche Mensch und die Fragen der Willensfreiheit und Unsterblichkeit nach Ergebnissen der Geisteswissenschaft

GA 71b/1918-05-01/p021 ·1918-05-01 · original (original)
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So einfach, so primitiv das ist, es muss der Ausgangspunkt jeder gesunden Selbstbetrachtung eigentlich sein. Wir müssen uns sagen: Hinauskommen über das, in das doch alle möglichen Täuschungen hereinspielen können, hinauskommen über dieses Vorstellungsspiel können wir gedanklich doch nur, wenn wir uns bewusst werden, dass ja alle möglichen falschen, irrtümlichen Vorstellungen ebenso ablaufen, durch streng naturwissenschaftlich bestimmbare Gesetze unseres Menschenwesens und Organismus, dass aber eingreift in das, was so durch den Organismus naturwissenschaftlich notwendig bedingt ist, Richtiges, Unrichtiges des Denkens, das nicht aus demselben Spiel der Vorstellungen kommen kann, das zeigt einfach eine gesunde Selbstbeobachtung. Ich habe das genauer ausgeführt in dem angeführten Buche.

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