Der übersinnliche Mensch und die Fragen der Willensfreiheit und Unsterblichkeit nach Ergebnissen der Geisteswissenschaft
Wenn man in Geduld und Ausdauer solche, namentlich bildhafte Vorstellungen in sich aufnimmt und gewahr wird, wie man innerlich zu arbeiten hat, um diese Bilder immer wieder und wieder im Bewusstsein zu halten, um sich ihnen hinzugeben in einer Art, wie man es als richtige Meditation bezeichnen kann, dann wird man gewahr, dass zu einem solchen inneren Seelenbetätigen eine stärkere innere Kraft nötig ist als zum gewöhnlichen Denken, bei dem uns der Verlauf der äußeren Wahrnehmungswelt leitet, bei dem wir uns passiv hingeben können an die äußere Wahrnehmungswelt.
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GA 71b/1918-05-01/p034 · edition original