Der übersinnliche Mensch und die Fragen der Willensfreiheit und Unsterblichkeit nach Ergebnissen der Geisteswissenschaft

GA 71b/1918-05-01/p050 ·1918-05-01 · original (original)
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In unserem unsterblichen Teil, der durch die Empfängnis oder Geburt in die physische Welt heruntergeht, liegen die Impulse für richtiges oder unrichtiges Denken. Und es stellt sich heraus, dass der Mensch deshalb in dasjenige, was als Spiel der Vorstellungen von seiner Leibesorganisation abhängt, hereinbringt richtiges oder unrichtiges Denken, weil er zwar keine bewusste - bewusst wird sie erst durch die Vorgänge, die ich geschildert habe -, sondern eine unbewusste Inspiration hat. «Richtig» oder «Unrichtig» kommt aus unserem vorgeburtlichen Leben durch eine unterbewusste oder unbewusste Inspiration in unser Seelenleben herein.

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