Der übersinnliche Mensch und die Fragen der Willensfreiheit und Unsterblichkeit nach Ergebnissen der Geisteswissenschaft

GA 71b/1918-05-01/p055 ·1918-05-01 · original (original)
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Dann stellt sich heraus - zum Beispiel betrachtet man das menschliche Auge, es darf nicht so vorgestellt werden gegenüber den Tatsachen, als ob zum Beispiel das tierische Auge im menschlichen Auge nur vollkommener wäre, nein, bei gewissen Tieren finden Sie im Inneren des Auges gewisse Organe wie den Schwertfortsatz, welche in innigerem Zusammenhang mit dem Blutmuskelsystem stehen als beim Menschen. Beim Menschen ist das Auge gegenüber dem Auge verschiedener Tiere vereinfacht. Es ist in Rückentwicklung, nicht bloß in fortschreitender Entwicklung. Und so könnte man, gerade wenn man genau vorgeht, jetzt zeigen, dass die menschliche Hauptesorganisation und alles dasjenige, was damit zusammenhängt, in rückschreitender Entwicklung ist, dass zurückgenommen wird etwas, was mit dem sprossenden, wachsenden, gedeihenden Leben zusammenhängt. Es fällt die Entwicklung in sich selbst zusammen.

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