Der übersinnliche Mensch und die Fragen der Willensfreiheit und Unsterblichkeit nach Ergebnissen der Geisteswissenschaft

GA 71b/1918-05-01/p056 ·1918-05-01 · original (original)
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Das ist eine sehr interessante Tatsache, die die Brücke schlagen wird zwischen Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft. Denn was hat denn dieses Zusammenfallen der Entwicklung für einen Sinn? Nun, würde sich die Entwicklung im Haupte ebenso bilden wie im Rumpforganismus, geradlinig, würde sie nicht in sich selbst zusammenfallen, gewissermaßen, dann könnte das Vorstellungsleben des Menschen gar nicht auftreten, dann könnte der Mensch sein geistig-seelisches Leben nicht entfalten. Die Entwicklung schiebt sich zurück, sie macht Platz. Gerade eine richtige naturwissenschaftliche Betrachtung zeigt es: Die Entwicklung macht Platz. Da, wo das Leibliche, das Physische sich zurückstaut, da tritt das Geistige auf.

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