Der übersinnliche Mensch und die Fragen der Willensfreiheit und Unsterblichkeit nach Ergebnissen der Geisteswissenschaft

GA 71b/1918-05-01/p060 ·1918-05-01 · original (original)
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Dasjenige, was verknüpft ist mit dem rein Physischen der Extremitätenorganisation, die überentwickelt ist, das ist nur in Imagination zu erreichen. Und dieses, was da in Imagination zu erreichen ist, das gehört ebenso wenig der menschlichen, zwischen Geburt und Tod eingeschlossenen Persönlichkeit an, wie im Physischen das Kind angehört dem Menschen als einer Individualität bloß. Dasjenige, was da als Imagination auftritt, gehört an dem Menschenwesen, wenn es getreten ist durch die Pforte des Todes. Durch die Pforte des Todes hinein wird getragen dasjenige, was sich ankündigt, indem man eingeht auf dasjenige, was in Überentwicklung der Extremitätenorganisation geistig-seelisch zutage tritt. Das aber, sehr verehrte Anwesende, ist nicht nur in physischer Beziehung mit der Liebe verbunden, das ist in geistig-seelischer Beziehung überhaupt mit der Liebe verbunden, deshalb verbunden, weil der Mensch über sich hinausgeht.

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