Der übersinnliche Mensch und die Fragen der Willensfreiheit und Unsterblichkeit nach Ergebnissen der Geisteswissenschaft
Hier tritt der zweite Punkt ein. Indem der Mensch, wie schon angedeutet ist, mit bei seiner Organisation innerhalb seiner individuellen Persönlichkeit etwas entwickelt, was durch die Pforte des Todes durchtretend erst dann seine Bedeutung erhält; indem der Mensch etwas entwickelt, was sein vergängliches Wesen durch die Pforte des Todes hindurchführt in das Gebiet, wo sein Unvergängliches sich weiterentwickelt, ist der Mensch in etwas lebend, was mit seiner Egoität, mit seiner unmittelbaren Ichheit nicht zusammenhängt, sondern darüber hinausgeht.
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GA 71b/1918-05-01/p061 · edition original