Der Mensch und das geschichtliche und moralische Leben der Menschheit nach Ergebnissen der Geisteswissenschaft
Heute können wir nicht, selbstverständlich, Mythen und Märchen dichten; aber wir müssen durch geisteswissenschaftliche Imaginationen, durch geisteswissenschaftliche Inspirationen dasjenige, was sonst unterbewusst bleibt, heraufholen aus den Tiefen des menschlichen Seelenlebens, müssen erkennen, dass, wenn der Mensch dem Menschen moralisch gegenübersteht, so ist in dieser Gegenüberstellung eine Art unterbewusstes Hellsehen. Und dasjenige, was der Geistesforscher erzählt, ist nur ein Heraufheben des Unterbewussten, Traumhaften, aber in menschlichen Handlungen zur Offenbarung kommenden, in das Bewusstsein.
Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/71b/1918-05-03/p055.json
Cite:
Cite:
GA 71b/1918-05-03/p055 · edition original