Das geschichtliche Leben der Menschheit im Lichte übersinnlicher Wirklichkeitsforschung

GA 71b/1918-05-29/p029 ·1918-05-29 · original (original)
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Das zeigt sich symptomatisch in solcher Darstellungsart, die sich herausheben will aus der Allgemeinheit und die darstellen will, was im Leben der Allgemeinheit gelten muss. Und betrachtet man dasjenige, was uns am nächsten liegt, die geschichtliche Vorstellungsart des Karl Lamprecht, dann findet man fast jedes Kapitel in gleicher Weise und in gleichen Begriffen charakterisiert, man findet nämlich, die Begriffe [sind ausgedacht, sie] tauchen nicht unter in die Wirklichkeit. Worin liegt das aber? Die Beantwortung dieser Frage ist außerordentlich wichtig. Lamprecht will die menschliche Seele betrachten und will erforschen, wie aus den Impulsen der menschlichen Seele heraus die Geschichte gemacht wird, er braucht dazu die Erkenntnis der Gesetze der menschlichen Seele, die uns zeigen, wie die menschliche Seele sich im sozialen Leben auswirkt. Und da schildert er die Handlungen in einer Weise, dass es unmöglich ist, wenn man sie anwenden will auf andere Betrachtungsgebiete, die unmittelbar mit dem Leben zusammenhängen, zu einem richtigen Ende zu kommen, mit einem Worte, man findet: Man taucht nicht unter!

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