Das geschichtliche Leben der Menschheit im Lichte übersinnlicher Wirklichkeitsforschung

GA 71b/1918-05-29/p052 ·1918-05-29 · original (original)
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Dann kommt das zweite Zeitalter, das verglichen werden kann mit dem Alter des Menschen bis zum vierzigsten Jahre, das ist aber schon das Zeitalter, welches durchaus schon eine bestimmte Kultur angenommen hat und von dem wir wissen, dass die Menschen dazumal schon von vielen Lebensbedingungen abhängig waren, die als Vorstellungen hineindringen in ihr Leben. Und da kommen wir in das menschliche Zeitalter, das mit dem siebten bis achten Jahrhundert vor Christus beginnt; die Menschen erleben die Kräfte des Leibes bis zum vierzigsten Jahre, die unsere Individualität jetzt schon mit 35 Jahren abwärts gehen lassen. Wenn diese [griechisch-römische] Zeit [wirklich nicht] nur rein äußerlich angeschen, [sondern tief innerlich studiert] wird, dann finden wir, dass sie darauf beruht, dass der Mensch mit seinem Bewusstsein das Leben miterlebt, ob dies nun im geschichtlichen Ablauf erfolgt oder im Einzelleben, bis zum vierzigsten Jahre des Menschen, wo die äußern Umstände Einfluss haben auf das geistige Leben. Wohl erreichen wir das heute nicht mehr, wir kommen heute mit dem vollen Miterleben nur bis zum 27. oder 28. Lebensjahr.

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