Das geschichtliche Leben der Menschheit im Lichte übersinnlicher Wirklichkeitsforschung

GA 71b/1918-05-29/p055 ·1918-05-29 · original (original)
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Ich habe dabei nur die großen Gesichtspunkte im Allgemeinen charakterisiert; man kann eben auch nur die Alltagsereignisse herausgreifen und sieht dann die einzelnen Ereignisse in diesem Lichte. Es zeigt sich aber auch das Bild dessen, was sich um uns herum ausbreitet und was ich charakterisiert habe, in einer ganz merkwürdigen Weise. Wir blicken nach dem asiatischen Osten, zu Rabindranath Tagore hinüber, wie er den Geist auffasst und wie er die Geschichte der Inder und des japanischen Volkes betrachtet. Er will, dass bleiben sollen die alten Wurzeln, es soll nicht eintreten der fremde Geist, der sich von dem alten Geist unterscheidet und der eintritt nach dem Zeitraum, der schließt mit dem Zeitalter vom siebten bis achten Jahrhundert. Trotzdem er ein feingeistiger Mensch des Orientes ist, trotzdem er alles aufgenommen hat, was der Gegenstand selbst bieten kann, mit allen Sympathien und Impulsen, steht er in seiner Auffassung der Tradition auf einem eigenen Standpunkte.

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