Geisteswissenschaftliche Ergebnisse über die Ideen der Freiheit und des sozial-sittlichen Lebens

GA 72/1917-11-30/p040 ·1917-11-30 · original (original)
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Ich erwähne dieses, weil ich im Zusammenhange damit zu sagen habe, daß, wenn durch seelische Übungen, durch Erstarkung der besonderen Seelenkräfte in der Art, wie das vorgestern hier erwähnt worden ist, der Mensch darauf kommt, seinen urewigen Wesenskern zu schauen, der Mensch dann erkennt, was im Schlaf und Traum eigentlich ist. Diese Dinge sind Bewußtseinsvorgänge, und sie müssen auch innerhalb des Bewußtseinsfeldes erkannt werden. Der Geistesforscher, der in solcher Weise das Bewußtsein durchforscht, wie ich es vorgestern angegeben habe, kommt darauf, daß dasjenige, was in der neueren Zeit so vielfach verkannt wird, worauf keine naturwissenschaftliche Vorstellungsweise kommen kann, gerade solche ausgezeichnete psychische Physiologen wie Ziehen und andere bezeugen: Daß der Mensch die IchErfahrung, das Ich-Erlebnis, so wie er es hat, nur dadurch haben kann, daß er in den Lebensrhythmus des Wachens und des Schlafens eingespannt ist.

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