Geisteswissenschaftliche Ergebnisse über die Ideen der Freiheit und des sozial-sittlichen Lebens

GA 72/1917-11-30/p077 ·1917-11-30 · original (original)
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Man muß im sozialen Leben drinnenstehen, wenn man es nicht mit fehlender Wirklichkeit, sondern mit lebendigen Begriffen zu tun haben will. Man muß so drinnenstehen, daß man nicht angewiesen ist darauf, daß einem dieses Leben etwas gibt, sondern daß man die Gesetze kennt, die sonst nur im Unterbewußten walten, und daß man sie einzuführen vermag in das Leben. Aus der imaginativen Erkenntnis, aus derjenigen Erkenntnis, welche das gewöhnliche abstrakte Vorstellen zu innerer Lebendigkeit so zu erheben vermag, daß diese Vorstellungen zwar bildhaft sind, aber dafür in die Wirklichkeit untertauchen, aus dieser imaginativen Erkenntnis gehen alle diejenigen Begriffe hervor, welche in der Zukunft wirksam sein können in bezug auf die soziale Struktur.

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