Geisteswissenschaft, Natur: Wissenschaft, Technik Geisteswissenschaft, Naturwissenschaft, Technik

GA 73a/1920-06-17/p014 ·1920-06-17 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

So sagt man — und ich sage ausdrücklich, mit gewissem Recht - aus der naturwissenschaftlichen Berrachtung heraus: Das, was physiologische Gestaltung des Gehirns ist, das ist es doch, was zum Schluß in der Funktion des Denkens zum Ausdruck kommt. Derjenige, der das erlebt hat, was ich charakterisiert habe, der sagt nicht so; er sagt: So wenig diese Tritte und Furchen von innen heraus aufgeworfen sind durch innere Kräfte der Erde, sondern wie irgend etwas darübergefahren oder -gegangen ist, so ist das physische Gehirn von dem leibfreien Denken in seine Furchen versetzt worden. Und dasjenige, was noch in einer gewissen Weise, wenn wir durch die Geburt ins physische Dasein getreten sind, diese Furchen verändert, das ist es auch, was heruntersteigend aus geistigen Welten überhaupt die Arbeit verrichtet, diese Furchen erst auszugestalten.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/73a/1920-06-17/p014.json
Cite: GA 73a/1920-06-17/p014 · edition original